Neues vom iTablet

Bereits seit dem Ende der Newton Ära sprudeln mit gewisser Regelmäßigkeit Gerüchte über einen neuen Handheld von Apple aus der Gerüchteküche. Spätestens seit dem Erscheinen von iPhone und iPod Touch jedoch gewinnen diese Gerüchte immer mehr an Fahrt. So veröffentlichte  iLounge bereits am 28.09. unter Bezugnahme auf eine Quelle, die bereits beim iPod nano 5G, dem iPhone 3GS und der Markteinführung des iPhone in China richtig lag, 10 Details zum, von vielen sehnlich erwarteten, “iTablet”.

Übersetzt lauten diese Informationen wie folgt:

  1. Apple baute mindestens 3 Prototypen des Tablet Computers. Nennen wir es “iPad”.
  2. Der erste Prototyp hatte einen 7” Bildschirm, wurde jedoch als zu klein beurteilt. Die neuste Version hat einen 10.7” Bildschirm.
  3. Es läuft unter iPhone OS
  4. Es wurde berichtet, daß das Gerät wie ein iPhone aussieht. Das stimmt zum Teil. Es sieht aus wie ein iPhone 3G inklusive gebogener Rückseite.
  5. Es wird in zwei verschiedenen Formen erscheinen: eines UMTS fähig, das andere nicht UMTS fähig. Das UMTS fähige ist wie ein iPhone 3G mit großem Bildchirm, das andere eine vergrößerte iPod Touch Version.
  6. Die Auflösung wird wird offensichtlich einen großen Vorsprung vor denen des iPhone und iPod Touch mit jeweils 480×320 Pixeln haben, was es dem Gerät ermöglicht voll-formatige Buch und Zeitschriften Seiten darzustellen, sowie auch Zeitungsformate wiederzugeben. Erwartet etwas mit einer etwa 5-6 fachen Auflösung gegenüber iPhone oder iPod Touch (ca. 720p) und eine ungefähr um das siebenfache größere Oberfläche.
  7. Es wurde designed, um die medialen Fähigkeiten des iPhone und iPod Touch auf das nächst höhere Level zu heben: Ein Tafel Ähnlicher Ersatz für Bücher und Zeitschriften, der zudem noch alle Fähigkeiten der jetzigen Geräte (Musik, Filme, Spiele, Apps und Web Funktionalität) beinhaltet.
  8. Es soll keine Konkurrenz zu Netbooks sein. Es ist ein iPhone OS Medien Abspielgerät mit gewissen Kommunikationsfähigkeiten.
  9. Apple plant derzeit, das Gerät am oder kurz vor dem 19. Januar 2010 vorzustellen und bis Mai, dem Zeitpunkt zu dem es auf den Markt kommt, einen Hype aufzubauen. Ähnlich wie 2007 beim iPhone.
  10. Das Gerät erwartet offenbar noch die Zustimmung von Steve Jobs. Die Chancen, daß es auf den Markt kommt liegen bei ungefähr 80%.

Soweit die Informationen die iLounge vorliegen.

Passend dazu berichtet Gizmodo heute von Verhandlungen die zwischen Apple und verschiedenen Verlagen, darunter auch die New York Times, geführt werden, um deren Inhalte auf ein “neues Gerät” zu bringen.

Post to Twitter Tweet This Post

Dropbox für iPhone ist da !

Dropbox bietet seinen Nutzern gratis 2GB Speicher in der Wolke, die von einem beliebigen Rechner abgerufen und auch mit anderen geteilt werden können. Abonnement Modelle für 9,99$/Monat (50GB) und 19,99$/Monat (100GB) sind ebenso Verfügbar. Eine Client Installation sorgt für die reibungslose Synchronisation von Dateien.

Seit heute ist im App Store (iTunes Link) ein Dropbox Client für iPhone und iPod Touch Verfügbar. Die App hat das gewohnt einfache Interface und ermöglicht den mobilen Zugriff auf Dateien, die online bereit liegen. So können beispielsweise Musik und Filme abgespielt werden, Dateien mit anderen geteilt werden und Fotos direkt aus der Applikation aufgenommen und auf Dropbox abgelegt werden. In diesen Bereichen ist Dropbox eine kostengünstige Alternative zu Apples mobileMe dienst.

Post to Twitter Tweet This Post

Touch die Input Methode der Zukunft

Techcrunch berichtet ausführlich über den anstehenden Paradgimenwechsel bei den Eingabemethoden. Keyboard und Mouse sind Eingabegeräte der Vergangenheit. Den Touch Interfaces gehört die Zukunft.

Allein eine Vielzahl von Patenten, die über die letzten Jahre beantragt wurden setzen sich mit Multitouch Interfaces auseinander. Das iPhone hat auf dem Consumer Markt letztendlich das Eis gebrochen. Viele die vor kurzem noch nach einer Tastatur und haptischem Feedback gefragt haben stellen fest, daß eine Tastatur nur selten z.B. zur Eingabe von Texten benötigt wird. Das Touchinterface ist in der Lage sich flexibel an Situationen anzupassen und immer die Eingabe zu ermöglichen, die ergonomisch am sinnvollsten ist. Ein gutes Beispiel dafür ist Apples Remote App für iTunes und Apple TV.

Viele Produkte scheinen bereits in den Startlöchern zu stehen, nicht zuletzt Apples sagenumwobenes Tablet. Windows7, das am 22. Oktober 2009 erscheinen wird und Vista ablösen soll, unterstützt Touch. Courier, Microsofts eigenes Tablet Projekt, über das Gizmodo kürzlich berichtete wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Betriebssystem nutzen.

TechCrunch Gründer Michael Arrington startete mit einem Blogpost vor etwas über einem Jahr die Entwicklung des CrunchPads; eines “Webpads”, daß unter Firefox laufen wird und einfachen Zugang zu Webdiensten ermöglichen wird. Dem Vernehmen nach steht auch dieses Gadget kurz vor der Veröffentlichung.

In den letzten 20 Jahren wurden Computer mehr und mehr Teil des täglichen Lebens. Das Angebot an Inhalten ist unermesslich vielfältiger und reichhaltiger geworden – Maus und Tastatur sind geblieben. Aber auch deren letzte Runde wird gerade eingeläutet.

Post to Twitter Tweet This Post

DoubleTwist macht aus 1984 2009

1984 kündigte Apple mit einem an George Orwells gleichnamigen Roman angelehnten Werbespot den Macintosh an. Wie die Zeiten, so haben sich auch die Fronten geändert. So kommt es wohl nicht von ungefähr, daß der Diktator im heute veröffentlichten Werbespot von DoubleTwist Ähnlichkeiten mit Steve Jobs aufweist.

DoubleTwist wurde von Jon Lech Johansen gegründet, der vielen als DVD Jon bekannt ist. Er veröffentlichte 1999 DeCSS, das den Kopierschutz von DVDs umging. Die DoubleTwist Software ermöglicht es iTunes Inhalte auch auf Geräte zu übertragen, die nicht von Apple stammen.

Der original Apple Werbespot von 1984 ist hier zu sehen.

Post to Twitter Tweet This Post

Google Wave öffnet 100.000 Usern die Tore

wie heute dem Google Blog zu entnehmen ist, wird das Unternehmen ab morgen 100.000 zusätzlichen Usern den Zugriff auf Google Wave ermöglichen.

Wave wurde im Mai auf der Google IO Konferenz vorgestellt und ist Googles Antwort auf die Frage, wie Email aussehen würde, wenn es heute erfunden worden wäre. Es ermöglicht strukturierte Kommunikation in Echtzeit mit einem oder mehreren Benutzern. Ein umfangreicher Satz an APIs ermöglicht es Google Wave in verschiedene Webdienste zu implementieren. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.
[Quelle TechCrunch]

Post to Twitter Tweet This Post