Palm Pre lässt sich wieder mit iTunes synchronisieren

Die Saga um die Synchronisationsfähigkeit des Palm Pre mit iTunes startete gestern mit WebOS 1.2.1 in ein neues Kapitel. Nachdem Apple mit seinem Update auf iTunes 9 dem Palm Pre den Zugriff auf iTunes verwehrt hatte, hat nunmehr Palm wieder nachgelegt. Wer seinen Pre auf die neuste Version von WebOS aktualisiert kann wieder Musik – und jetzt auch Fotos – direkt aus iTunes auf sein Smartphone übertragen.

Die Auseinandersetzung der beiden Unternehmen wird seit Mai geführt, als Palm ankündigte,daß der, damals noch unveröffentlichte, Pre sich ähnlich eines iPods mit iTunes synchronisieren lasse. Diese Fähigkeit erlangte der Pre dadurch, daß er sich dem Rechner gegenüber als iPod identifiziert. Seither verlangt iTunes zusätzlich die Identifikation als Apple Produkt per Vendor ID.

In der Zwischenzeit hat Palm Beschwerde beim USB-IF, dem USB Implemeters Forum, eingelegt. Palm behauptete Apple erschwere die Interoperabilität zwischen USB Geräten und werde die Pres in Zukunft mit Apples Vendor ID ausliefern. Die Antwort des USB-IF war für Palm verheerend. Es wurde nicht nur Apples Vorgehensweise gebilligt, sondern Palm mitgeteilt, daß die Nutzung einer anderen Vendor ID als der eigenen, einen Verstoß gegen die USB-IF Regeln darstelle. Palm wurde zur Stellungnahme aufgefordert.

Palm bleibt, wie das jüngste Update zeigt, unbeeindruckt. Auf Apples Seite wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits an einer Antwort gearbeitet. Eine alternative zur Synchronisation für Pre Nutzer und Eigentümer von Geräten anderer Hersteller bietet DoubleTwist, über die wir kürzlich berichteten.

Der Palm Pre erscheint auf dem deutschen Markt am 13. Oktober exklusiv bei O2.

( Quelle TUAW)

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DoubleTwist macht aus 1984 2009

1984 kündigte Apple mit einem an George Orwells gleichnamigen Roman angelehnten Werbespot den Macintosh an. Wie die Zeiten, so haben sich auch die Fronten geändert. So kommt es wohl nicht von ungefähr, daß der Diktator im heute veröffentlichten Werbespot von DoubleTwist Ähnlichkeiten mit Steve Jobs aufweist.

DoubleTwist wurde von Jon Lech Johansen gegründet, der vielen als DVD Jon bekannt ist. Er veröffentlichte 1999 DeCSS, das den Kopierschutz von DVDs umging. Die DoubleTwist Software ermöglicht es iTunes Inhalte auch auf Geräte zu übertragen, die nicht von Apple stammen.

Der original Apple Werbespot von 1984 ist hier zu sehen.

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